In meiner therapeutischen Arbeit verbinde ich eine tiefenpsychologische Sichtweise mit einer humanistisch orientierten Grundhaltung. Dabei interessiert mich der Mensch in seiner Gesamtheit – mit seinen Gedanken, Gefühlen, Beziehungen und körperlichen Erfahrungen.
Ich begegne meinem Gegenüber auf Augenhöhe und verstehe Psychotherapie als einen gemeinsamen Prozess der Selbsterkenntnis und Veränderung. Symptome und psychische Schutzmechanismen betrachte ich als Versuche der Psyche, mit Belastungen umzugehen. Gemeinsam erkunden wir, welche Funktionen diese Muster erfüllen und welche neuen Handlungsmöglichkeiten entstehen können.
Ein besonderer Fokus meiner Arbeit liegt auf einer körperbezogenen und prozessorientierten Herangehensweise. Mich interessiert nicht nur, worunter Menschen leiden, sondern auch, welche Ressourcen, Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten bereits vorhanden sind und weiter entfaltet werden können. Dabei ist es mir wichtig, einen geschützten Raum für Veränderung zu schaffen.
Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Diagnostik und Behandlung von ADHS im Erwachsenenalter. Mich interessieren insbesondere die Zusammenhänge zwischen Neurodivergenz, Emotionsregulation, Bindung und komplexen Traumafolgen.
