
Dr. Agnes Gajewska
Psychologische Psychotherapeutin
Diplom-Psychologin
Verhaltenstherapie · Erwachsene
Kammermitgliedschaft in Bayern
Anfragen möglich
Anfragen möglich für:
- Anfragen möglich für Schnittmenge aus Versicherung, Zielgruppe Erwachsene, Therapieform Einzel.PKV · Beihilfe · SelbstzahlerErwachsene·Einzel
Kontakt und Angebot
Telefonsprechstunde: Fr 12:00 bis 12:30 Uhr
Eingetragen im Arztregister der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern
Über mich
Angebot
Meine Behandlungsschwerpunkte umfassen alle Störungsbilder des ICD-10 (International Classification of Deseases).
Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung und Spezialisierung bin ich in der besonderen Lage, Ihnen Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT), der emotionsfokussierten Therapie (EFT) sowie der Interpersonellen Therapie (IPT) anbieten zu können. Auf diese Weise wird eine umfassende, zielführende Bearbeitung Ihrer Schwierigkeiten in einem überschaubaren Zeitrahmen gewährleistet.
Im Folgenden ein Überblick:
- Depressionen / Burnout
- Angststörungen
- Persönlichkeitsstörungen
- Zwangsstörungen
- Essstörungen
- Schlafstörungen
- Posttraumatische Belastungsstörung
- psychosomatische Störungen
- etc.
Die Kognitive Verhaltenstherapie legt den Fokus darauf, problematische Verhaltensweisen und Denkmuster zu erkennen und diese positiv zu verändern. Gemeinsam mit dem Therapeuten werden die Ursachen sowie die aufrechterhaltenden Faktoren der bestehenden Problematik erarbeitet und daraus konkrete Therapieziele abgeleitet. Im Vordergrund der Verhaltenstherapie liegt das aktuelle Problemverhalten, nicht das Unbewusste (Psychoanalyse) oder die Aufarbeitung der Kindheit (Tiefenpsychologie). Ziel der Verhaltenstherapie ist die „Hilfe zur Selbsthilfe“ und eine Verbesserung der Selbstregulation.
Emotionsfokussierte Therapie (EFT) bzw. prozess-erlebnisorientierte Therapie ergänzt die rein kognitiv-verhaltenstherapeutische Vorgehensweise und misst Emotionen eine zentrale Rolle in der Entwicklung und Bewältigung von psychischen Schwierigkeiten bei. Mittels wissenschaftlich fundierter Methoden werden PatientInnen darin unterstützt, besser mit ihren Gefühlen umzugehen, problematische emotionale Muster dauerhaft zu verändern und ihre Gefühle als Ressource nutzen zu können.
Der Interpersonellen Therapie (IPT) liegt ein fokussierter, zeitlich begrenzter Ansatz zugrunde (12-20 wöchentliche Sitzungen à 50 Minuten), der keiner bestimmten Therapieschule zugeordnet werden kann. Im Fokus der therapeutischen Arbeit stehen aktuelle zwischenmenschliche Probleme oder Lebensveränderungen, die in wechselseitigem Zusammenhang mit einer affektiven Erkrankung (v.a. Depression) stehen (z.B. Partnerschaftskonflikt, Rollenveränderung im Rahmen von Mutterschaft, Trauer). Die therapeutische Arbeit findet im Hier und Jetzt statt. Die Ziele der Behandlung werden auf die Remission der depressiven Symptome, die Reduktion der interpersonellen Probleme und den Aufbau bzw. Nutzen eines sozialen Netzwerks fokussiert.
EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing und bezeichnet ein therapeutisches Verfahren, das insbesondere zur Verarbeitung von traumatischen Erlebnissen eingesetzt wird. Es ist ein vom Bundesausschuss für Ärzte und Krankenkassen anerkanntes Verfahren zur Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen bei Erwachsenen. Traumainhalte werden bei EMDR unter optischer, taktiler oder akustischer bilateraler Stimulation gezielt aktiviert und verarbeitet. Dabei werden Verarbeitungsblockaden aufgelöst und Selbstheilungskräfte aktiviert.
Coaching umfasst die Förderung von Veränderungsprozessen. Dies betrifft auch die Unterstützung bei Herausforderungen, die keiner Psychotherapie bedürfen. Durch Coaching kann ich Sie in belastenden Situationen oder bei persönlichen Herausforderungen professionell unterstützen, wenn Sie alleine nicht weiterkommen. Coachingmaßnahmen können entweder reaktiv (als Reaktion auf ein bestehendes Problem) oder präventiv (vorbeugend) eingesetzt werden.
Akademischer Werdegang
- Okt 2001 – Sep 2006: Studium der Diplom-Psychologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
- Jan 2007 – Sep 2013: Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin am “Institut für Verhaltenstherapie, Verhaltensmedizin und Sexuologie“ (IVS) in Nürnberg, am „Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung in klinischer Verhaltenstherapie e.V.“ (IVT-Kurpfalz) in Mannheim und über den „Weiterbildungsstudiengang für Psychologische Psychotherapie“ (WAPP) an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
- Okt 2008 – Sep 2012: Doktorandin an der Graduate School of Life Sciences (GSLS), Würzburg, und innerhalb des Sonderforschungsbereichs Transregio 58 (SFB-TRR 58) “Furcht, Angst und Angsterkrankungen” (DFG)
- Okt 2009 – Sep 2012: Assoziiertes Mitglied der Research Training Group RTG 1253/1
- Apr 2013: Promotion (Dr. rer. nat.)
- Apr 2013 – Sep 2013: Doktorandin an der Graduate School of Life Sciences (GSLS), Würzburg, und innerhalb des Sonderforschungsbereichs Transregio 58 (SFB‐TRR 58) “Furcht, Angst und Angsterkrankungen” (DFG assoziiertes Mitglied der Research Training Group RTG 1253/1)
- Jan 2014: Approbation zur Psychologischen Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie)
- Mai 2014: Eintragung in das Arztregister der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, Bezirksstelle Unterfranken (Arztregister-Nr.: 6700558, LANR: 3545962)
- Feb 2015: Zertifizierung zur Interpersonellen Psychotherapeutin (Prof. Dr. E. Schramm, Universitätsklinikum Freiburg)
- Mai 2023: Zusatzqualifikation EMDR
Beruflicher Werdegang
- Dez 2006 – Sep 2008: Klinische Psychologin am Zentrum für Psychische Gesundheit (ZEP), Universitätsklinikum Würzburg (Direktor: Prof. Dr. J. Deckert)
- Okt 2008 – Sep 2012: Doktorandin innerhalb des Sonderforschungsbereichs Transregio 58 (SFB-TRR 58) “Furcht, Angst und Angsterkrankungen” (DFG) (Betreuerin: Prof. Dr. Dr. K. Domschke, M.A. (USA))
- Okt 2008 – Jun 2016: Psychologin der Spezialambulanz für Angsterkrankungen, Zentrum für Psychische Gesundheit (ZEP), Universitätsklinikum Würzburg
- Seit Apr 2014: Post-Doktorandin der AG “Functional Genomics” (Leiterin: Prof. Dr. Dr. K. Domschke, M.A. (USA))
- Aug 2014 – Dez 2014: DAAD-Forschungsstipendium für die Florida State University, Tallahassee, Florida, bei Prof. Dr. Brad Schmidt mit dem Ziel, Verfahren zur „Prävention von Angst“ zu erlernen und für den deutschen Sprachraum zu adaptieren
- Jul 2016 – Mrz 2017: Psychosomatische Tagesklinik, Zentrum für Psychische Gesundheit (ZEP), Universitätsklinikum Würzburg
- Seit Okt 2018: Spezialambulanz für peripartale psychische Erkrankungen, Zentrum für Psychische Gesundheit (ZEP), Universitätsklinikum Würzburg
Termine
Termine zum Erstgespräch können telefonisch während meiner Sprechzeit am Freitag zwischen 12:00 und 12:30 Uhr oder ganz flexibel per E-Mail bzw. außerhalb der Sprechzeit über die Mailbox angefragt werden. Ich melde mich dann zeitnah bei Ihnen.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich außerhalb meiner Sprechzeit wegen laufender Patiententermine nicht direkt erreichbar bin.
PatientInnen meiner Praxis können mich zum Zwecke von Terminverschiebungen oder zum Vereinbaren außerplanmäßiger Telefontermine unter Angabe ihrer Telefonnummer und Erreichbarkeit per E-Mail kontaktieren.