Die Gruppe ist geeignet für Patientinnen in Kurz- oder Langzeittherapie mit unterschiedlichen Diagnosen. Die Voraussetzung ist v.a. ein Interesse an Gruppentherapie und der Bearbeitung individueller Themen in der Gruppe.
Klare Vereinbarungen zum Verhalten in Gruppen, die sog. „Gruppenregeln“, bieten den Rahmen für die Gruppe, der Sicherheit, Vertrauen und eine gute Arbeitsatmosphäre sichern soll.
Üblicherweise beginnen wir nach einer kurzen Anfangsübung (z.B. zu Achtsamkeit) mit einer Anfangsrunde („Blitzlicht“) mit Benennung des aktuellen Befindens und Themenwünsche. Das Thema für die jeweilige Sitzung wird dann durch die Gruppe ausgewählt und therapeutisch unter Einbezug der Gruppe bearbeitet. Dies kann eine Gruppendiskussion sein, eine gemeinsame Sammlung an Lösungsideen, Feedback durch die Gruppe oder aber auch erlebnisorientierte Übungen, wie Rollenspiele, Stühle-Arbeiten, Aufstellungen u.ä. Wir enden mit einer Abschlussrunde mit jeweiligem Resumée der einzelnen Teilnehmenden.
Die Gruppe „lebt“ von den individuellen Themen der einzelnen Teilnehmenden und ist somit sehr abwechslungsreich. Gleichzeitig bietet die Gruppe ein hohes Maß an Unterstützung, Verständnis und Offenheit, so dass jede Person sich wertgeschätzt, respektiert und aufgefangen weiß.